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Wenn der Anspruch zur Belastung wird - das Erfolgssyndrom

Geposted von Danielle Wagner am 17. August 2016

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Die Akquise von talentierten und leistungsstarken Mitarbeitern steht für Unternehmen stets im Vordergrund. Oft wird keine Mühe gescheut, diese vielversprechenden Talente für das Unternehmen zu begeistern und zu gewinnen. Sobald ein neues Talent jedoch gewonnen wurde, scheitern viele Unternehmen an der richtigen Pflege ihrer wichtigsten Ressource - dem Personal.

Leistungsstarke Mitarbeiter werden schnell identifiziert

Speziell die hochqualifizierten und leistungsstarken Mitarbeiter befinden sich aber bereits nach kurzer Zeit im Unternehmen in einer Art Netz aus Ansprüchen gefangen. Forscher sprechen hierbei vom „Success Syndrome“ („Erfolgssyndrom“). Es spiegelt die Probleme von erfolgreichen Mitarbeitern in Zusammenhang mit ihren Vorgesetzten und Teammitgliedern wieder. Der Grundgedanke dabei ist, dass speziell die leistungsstarken und motivierten Mitarbeiter von ihren Managern sowie Kollegen besonders stark beansprucht werden. Sie werden mit einer Vielzahl von Meetings, E-Mails, Anrufen, Aufgaben und Deadlines überfordert. Folge ist, dass in ihrem Aufgabenfeld jegliche Struktur entgleist und diese fremdgesteuert wird. Diese Häufung von weiteren Aufgaben zusätzlich zu der Bewältigung der eigenen, kann bei einer zu starken Beanspruchung zu einem Burn-Out des Mitarbeiters führen. Eine weitere dramatische Folge ist auch die vermehrte Kündigung seitens dieser wertvollen Mitarbeiter.

Ein „Nein“ ist nicht erwünscht

Die Überforderung durch Ansprüche von gleich mehreren Seiten wird oftmals noch durch die Verwendung von Matrix-basierten Managementsystemen verstärkt. Diese Art von Management ist durch die Ansprache von manchmal mehr als zwei Managern auf einen Mitarbeiter geprägt und führt leicht zu einer Ungewissheit über Prioritäten sowie möglichen Überschneidungen von Aufgaben und Deadlines. Mitarbeiter, die besonders hochwertige Leistung erbringen, werden zusätzlich auch gerne von Kollegen um Rat und Hilfe gefragt, was zu einer weiteren Vergrößerung des Anspruch-Kreises führt.

Wenn Teamwork zur Gefahr wird

Forschungen des Harvard Business Reviews zufolge bietet besonders die Arbeit in unstrukturierten Teams die Gefahr, überforderte und ausgebrannte Mitarbeiter zu generieren. Der Studie folgend haben bereits die meisten der Fortune 500 Unternehmen ihr Personal in einzelne Teams aufgeteilt. Dies ist, so folgt man den Forschungsergebnissen, auch wünschenswert und fördernd für die Weiterentwicklung von Mitarbeitern und deren Leistung. Teamwork bedarf der richtigen Förderung und Unterstützung, damit diese positiven Resultate auch zum Vorschein kommen können. In dem Mikro-Kosmos „Team“ muss es neben einer abgesprochenen Aufgabenverteilung in Form von Zielsetzung, ein gutes Performance Management für eine solide Grundlage der Struktur geben. Ein weiterer wichtiger Punkt zur Unterstützung der Mitarbeiter ist die Verwendung von regelmäßigen und konstruktiven Feedback-Gesprächen.

Frühes Erkennen der Belastung

Diese Feedback-Gespräche sind essentiell, um das drohende Burn-Out von überforderten Mitarbeitern frühzeitig zu erkennen und dem sofort entgegenzuwirken. Es stärkt nicht nur die Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen, sondern gibt diesem zusätzlich auch die Möglichkeit, einen intensiven Austausch mit dem Manager zu pflegen. Finden Sie hier zehn Argumente, warum Feedback für Ihr Unternehmen unerlässlich ist.

So kann mehr Kommunikation helfen

Als Unternehmen, das vermehrt auf den Einsatz von Teams setzt, sollte Feedback auch zur Stärkung der Kommunikation innerhalb eines Teams verwendet werden. Kollegen können sich gegenseitig unterstützen und Situationen der Überforderung damit direkt im Vorhinein vermeiden. Finden Sie hier wertvolle Tipps, wie Sie die Kommunikation im Team weiter fördern können.

 

Talentierte und engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens. Doch oftmals werden speziell die leistungsstarken Talente auch besonders stark beansprucht. Bisher richten Arbeitgeber zu selten den Fokus auf den Schutz dieser Talente vor Überforderung. Für Unternehmen gilt es daher, diesen engagierten Mitarbeitern ein starkes Tool zur Seite zu stellen, um sie zu unterstützen. Gleichzeitig kann ein Performance Management System, verknüpft mit Feedback-Gesprächen, auch einer etwaigen Abschwächung von Leistung sowie einer Kündigung vorbeugen.

 

Sie haben noch keinen Feedbackprozess in Ihren Unternehmensalltag integriert? Finden Sie hier hilfreiche Tipps und profitieren Sie direkt von der Förderung Ihrer Mitarbeiter.

 

 

Topics: Feedback, Management & Leadership

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