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Vorteile eines 360 Grad Feedbacks

Geposted von Laura Tüttelmann am 10. Oktober 2017

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Die meisten Arbeitnehmer kennen Feedback so, dass Mitarbeiter direktes Feedback von ihren Vorgesetzten erhalten. Dies wird im Allgemeinen als 1-1 Feedback bezeichnet. Um eine wesentlich detailliertere Feedbackanalyse zu erhalten, gibt es das 360 Grad Feedback. Es gehört heute zum Standard der Personalentwicklung und-auswahl. Hierbei ist nicht nur die Beurteilung des Vorgesetzten gefragt, sondern andere Akteure spielen auch eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel Kollegen, Teammitglieder oder auch Kunden (Fremdbild). Die Selbsteinschätzung darf bei dem 360 Grad Feedback natürlich auch nicht ausgelassen werden (Selbstbild).

Bei dem 360 Grad Feedback geht es nicht darum, die Performance des jeweiligen Mitarbeiters zu kontrollieren, vielmehr geht es darum, die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter herauszufinden und eventuell versteckte Fähigkeiten zu aktivieren. Außerdem ist es wichtig, um kein unrealistisches und verzerrtes Selbstbild entstehen zu lassen. Bei dieser Feedback Methode ist es möglich, einen Selbstbild-Fremdbild-Vergleich herzustellen. Eine Person erhält dabei anonyme Beurteilungen von anderen Personen im Unternehmen. Schließlich handelt es sich hier um eine Rundumbetrachtung.

Wir haben 4 Pros eines 360 Grad Feedbacks für euch:

1. Eine detailliertere Beurteilung

Der Vorteil einer Rundumbetrachtung ist, dass man von vielen unterschiedlichen Personen eine Einschätzung erhält. Eine klassische Mitarbeiterbeurteilung (90 Grad Feedback) erfolgt meistens nur durch den Mitarbeiter und den direkten Vorgesetzten. Der Vorgesetzte hat nicht immer ein vollständiges Bild über die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitarbeiter. Oft können Teammitglieder oder Kunden dies besser beurteilen. Durch das 360-Grad-Feedback ist es möglich, seine Mitarbeiter besser kennenzulernen und sich auf ihre Fähigkeiten zu fokussieren.

2. Fremdbild – Du siehst, wie dich andere sehen

Dies ist eine tolle Möglichkeit, um herauszufinden, ob du deine Arbeit genauso einschätzt, wie deine anderen Kollegen. Wenn du nicht alles zu persönlich nimmst, dann kannst du dich dadurch selbst weiterentwickeln und deine Stärken herausfiltern. Außerdem hast du die Möglichkeit, anonym anderen Kollegen Feedback zu geben. Dies kann man nicht oft machen oder Feedback ist nicht ganz ehrlich, wenn es nicht anonym ist.

3. Besseres Teamwork

Wenn jeder seinen Kollegen ehrliches Feedback gibt, kann man in der Theorie die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitarbeiter herausfinden und dementsprechend Teams bilden. Teamwork kann dadurch produktiver werden und auch die Zufriedenheit im Team steigern.

4. So mehr Feedback desto besser

Ein großes Problem in vielen Unternehmen ist, dass zu wenig Feedback gegeben wird. Der Focus liegt oft auf anderen Dingen, dabei wird die Wichtigkeit von kontinuierlichem Feedback vergessen. Mitarbeitern ist ehrliches Feedback wichtig, um sich selbst weiterzuentwickeln. Das 360-Grad-Feedback ist eine gute Lösung, damit Mitarbeiter effektiv im Unternehmen arbeiten und alle an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.

 

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Topics: Feedback

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