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Ich arbeite nur zu meinen Bedingungen! Wie Millennials die Arbeitskultur verändern

Geposted von Esra Celebi am 4. Dezember 2017

Generation Y bringt eine Menge Veränderungen mit sich. Die Arbeitskultur hat sich im Vergleich zu den Generationen davor sehr verändert und legt ihren Fokus auf weitaus mehr als nur einen Job zu finden, bei dem man einigermaßen gut verdient.

Unserer Zukunft gehört der Generation Y (Millennials) und Generation Z. Was bedeuten diese Generationen zunächst?

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Zur Generation Y gehören alle, die ungefähr zwischen 1981 und 1995 geboren sind. Dieser Generation kann man zuschreiben, dass sie wissen wie man mit Technik umgeht und auch von ihr abhängig sind. Generation Z sind diejenigen, die circa zwischen 1996 und 2010 geboren sind. Sie werden auch Post-Millennials genannt. Da Generation Z größtenteils noch nicht in der Arbeitswelt ist, befassen wir uns mit Generation Y und werfen einen Blick auf ihre Arbeitskultur und auf die Werte, die ihnen am Arbeitsplatz wichtig sind.

Generation Y ist so weit entwickelt wie noch nie. Viele von ihnen studieren, reisen um die Welt und wollen in Großstädten arbeiten. In dieser Generation steht die Selbstverwirklichung im Mittelpunkt. Viel Geld wird investiert, um eine gute Ausbildung zu erhalten, um dann später einen Job zu haben, der ihnen Spaß macht. Spaß im Job und flexible Arbeitszeiten nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Ein heutzutage gängiger Begriff ist die Work-Life Balance. Es wird nicht nur gearbeitet, um Geld zu verdienen, sondern auch um sich selbst zu verwirklichen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht lange arbeiten wollen. Den Millennials wird zugeschrieben, dass Freiheit und Spaß über Verpflichtungen stehen, sie aber auch bereit sind viel Einsatz zu zeigen, wenn sie einen Job gefunden haben, den sie mögen.

Viele Arbeitgeber haben sich dieser neuen Arbeitskultur schon angepasst und bieten kostenlose Getränke, Kickertische und flexible Arbeitszeiten an. Trotzdem wird es immer üblicher, dass Millennials ihren Job alle 1-3 Jahre wechseln. Laut Zeit.de haben 70% der Befragten angegeben, dass fehlende Wertschätzung und fehlendes Feedback Grund dafür sind, dass sie ihren Dienst nur nach Vorschrift verrichten. Feedback ist essentiell für die Selbstverwirklichung. Laut Maslows Bedürfnispyramide ist Selbstverwirklichung das oberste Ziel. Ohne regelmäßiges Feedback entstehen Missverständnisse und führen zu einem falschen Selbst-und Fremdbild. Der hierarchische Feedbackprozess verliert immer mehr an Bedeutung für die Millennials, da sie mitreden wollen. Mitarbeiter wollen regelmäßiges und effektives Feedback erhalten, aber auch anderen Kollegen oder Managern geben. Millennials brauchen die Möglichkeit zur Mitbestimmung.

Arbeitgeber sollten sich die Weiterentwicklung der Generationen zu Herzen nehmen, da sie sonst gute Mitarbeiter verlieren. Im Gegenzug müssen Millennials aus ihrer Komfortzone ausbrechen und Verantwortung für andere übernehmen, um ein hohes Ziel für das Unternehmen zu erreichen.

Topics: Management & Leadership

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